Bruchhausen

Geschichte von Bruchhausen

Der Name Bruchhausen kommt von dem Wort "Broichhausen": Broich bedeutet Bruch = sumpfige, moorige Stelle. In Hufeisenform hat sich der alte Ortskern um die Quellmulde des Hähnerbaches gebildet.

Köhlerei und Kupferbergbau waren die ersten ökonomischen Grundlagen für die älteste Siedlung in fränkischer Zeit. Später kamen Ackerbau, Weinbau sowie Ton- und Basaltabbau in den nahegelegenen Brüchen hinzu. Im Ortskern bietet die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Johann Baptist mit ihren romanischen und gotischen Bauteilen, umgeben von einer Gruppe von Fachwerkhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert, einen malerischen Eindruck. An den einzelnen Bauteilen der Kirche lassen sich leicht die verschiedenen Bauphasen der Jahrhunderte ablesen.So weist z.B. der zentrale Schlußstein des Chores, der das Wappen des Dietrich von Moers trägt (1414-1462 Erzbischof von Köln), darauf hin, daß dieser unter seiner Regentschaft errichtet wurde unter Beteiligung der Familie von Spee, deren Wappen ebenfalls einen Schlußstein ziert. Die bedeutensten Kunstwerke der Kirche sind eine Madonnen-Holzskulptur aus dem Jahre 1330/40 (bekleidet als Gnadenbild), eine Madonnen-Steinskulptur von Anfang des 15. Jahrhunderts und der einzigartige "Totentanz" von etwa 1700.

Neben der Pfarrkirche besitzt Bruchhausen eine Reihe weiterer Baudenkmäler, wie etwa die Burg der Grafen von Spee, das Haus der Grafen von Trips, das alte Pfarrhaus mit seinem wunderschönen Mansardendach sowie mehrere Fachwerkhäuser im Ortskern.

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